Wenn der "aK" Eintrag in der offiziellen Tabelle der Kreisklasse 1 München Ost zutrifft, dann tritt die D3 der SpVgg Unterhaching in der Saison 2010/2011 außer Konkurrenz an.
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Nachtrag vom 17.09.2010
Am Mittwoch (siehe Tabelle im Beitrag "Zurückgezogen" oben) war der Tabelleneintrag für die SpVgg Unterhaching noch mit aK gekennzeichnet. Zwischenzeitlich ist er verschwunden. Die D3 der Hachinger spielt also wohl doch in Konkurrenz und kann somit auch Einfluss auf die Meisterschaft nehmen und - zumindest theoretisch - sogar absteigen. Sie ist aber, wie nachfolgend beschrieben, selbst nicht aufstiegsberechtigt.
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Dass die Unterhachinger D3 so wie schon in der Vorsaison nicht aufstiegsberechtigt ("n.a.") ist, ergibt sich aus der Tatsache, dass die 1. und 2. D-Junioren-Mannschaften der Hachinger bereits in der höchsten (Bezirksoberliga) und zweithöchsten Klasse (Kreisliga) spielen und die Jugendordnung des BFV (§12.6) nicht zulässt, dass zwei Mannschaften des selben Vereins in der gleichen höheren Klasse spielen können.
Die Festlegung, außer Konkurrenz am Spielbetrieb einer höheren als der Normalklasse teilzunehmen (so wie schon die D4 im letzten Jahr in der Ost 04 Gruppe), verwundert hingegen.
Zwar ist es durchaus begrüßenswert, dass dadurch eine selbst nicht aufstiegberechtigte Mannschaft tatsächlich keinerlei Einfluss mehr auf den Aufstiegskampf hat, in dem sie z.B. gegen den einen Titelanwärter zweimal siegt, aber gegen einen anderen zweimal verliert und dem Gewinner somit einen Sechspunktevorteil verschafft.
Und für alle Gegner degenerieren die Spiele gegen die D3 der SpVgg damit zu experimentellen Testspielen als Privatspiel (§6.2) und die Hachinger dürfen beliebig Spieler auch aus höheren Mannschaften einsetzen, ohne den sonst üblichen Einschränkungen bei Verbandspielen zu unterliegen (§19.1.a).
Aber dem Abstiegskampf ist die dritte D-Mannschaft der ewigen dritten Kraft des Münchener Fußballs wohl durch diese Regelung nun auch nicht mehr unterworfen. Wahrscheinlich ist eine Hachinger D3 aber in jedem Fall stark genug die Kreisklasse zu halten und dieser Einwand rein theoretischer Natur, zumal in diesem Jahr "nur" noch vier und nicht mehr sechs D-Junioren-Teams des Drittligavereins für den Spielbetrieb gemeldet sind.
(Und dass die zweiten Junioren-Teams von Lizenzmannschaften dank "cleverer" Ausnutzung des BFV-Regelwerks sowieso nicht absteigen, hat gerade erst der SC Fürstenfeldbruck thematisiert, was von der Süddeutschen Zeitung u.a. am 08.09.2010 in ihrem Artikel "Zweite Mannschaften steigen nie ab" aufgegriffen wurde).
