Dienstag, 7. Juni 2011

Krönung

D1 deklassiert Höhenkirchen mit 7:1 (3:0) im Entscheidungsspiel

Es ist vollbracht! Die "Socca Juniors" haben durch einen in seiner Eindeutigkeit kaum zu übertreffenden Sieg im Relegationsspiel gegen die SpVgg Höhenkirchen den Aufstieg in die Kreisliga München geschafft.


Pünktlich zum Saisonhöhepunkt stand eine hoch motivierte und - wenn man von den ersten und letzten 30 Sekunden der 2 x 30-minütigen Spielzeit absieht - eine hoch konzentrierte Taufkirchener Mannschaft auf dem Platz, in der jeder einzelne Spieler seine Bestleistung abrufen konnte, um das geilste Spiel der "Socca Juniors" aller Zeiten auf dem Großfeld zu zeigen ;-)

Heute waren die Juniors in einem perfekten Finale eine Klasse besser als die SpVgg aus Höhenkirchen und ihrem Gegner in allen Belangen überlegen. Die D1 des SV-DJK Taufkirchen hat bewiesen, dass sie verdient in die zweithöchste Spielklasse für U13-Junioren in Bayern aufsteigt.

Durch eine grandiose Leistung in der ersten Halbzeit legte die D1 bereits den Grundstein für einen nie gefährdeten Sieg. Die ganz in Rot aufgelaufenen Spieler aus Höhenkirchen waren dabei mit nur drei Gegentoren sogar noch gut bedient.

Die Roten hatten im wesentlichen nur eine wirkliche Torchance in den ersten dreißig Minuten, diese allerdings bereits mit dem ersten Angriff, als der Ball nur ganz knapp am Außenpfosten vorbei kullerte. Wer weiß schon, wie sich die Partie entwickelt hätte, wenn die SpVgg so früh getroffen hätte?

Statt dessen trafen die "Barcalaktischen" aus Taufkirchen in den weiß-goldenen Aufstiegstrikots nach sieben Minuten mit einem Flachschuss aus mehr als 20 Metern, nachdem Stefan kurz vorher noch eine hochkarätige Chance vergeben hatte und konnten schon knapp sechs Minuten später per Freistoß auf 2:0 erhöhen.
0:1 Skodi (7.)
0:2 Skodi (13.)
Die Roten konnten sich kaum einmal vom Angriffsdruck der Juniors befreien und kamen in den ersten dreißig Minuten lediglich durch zwei Freistöße aus gut 20 und 30 Metern zu zwei weiteren "halben" Chancen. Aber der erste Freistoß ging deutlich über das Tor. Und im direkten Gegenzug klingelte es dann im Höhenkirchener Kasten.
0:3 Skodi (20.)
Spätestens mit Skodis Hattrick zum 3:0 zehn Minuten vor der Pause war die Gegenwehr der Höhenkirchener gebrochen.

Der Moment der Ballabgabe auf Skodi (verdeckt) vor dem 0:3
(Ob unser Ausnahmestürmer dabei beim genialen Anspiel von Sahin tatsächlich im Abseits stand, wie der Höhenkirchener Co-Trainer es gesehen hatte oder doch auf gleicher Höhe mit dem letzten Mann mit der Nr. 10, kann der Spielberichterstatter auch nach mehrmaliger Betrachtung des Videos nicht mit Bestimmtheit sagen. Im Zweifel hat der Unparteiische also richtig für den Stürmer entschieden.)

Zwei Minuten später hätte schon das vierte Tor für Taufkirchen fallen können, als sich Skodi im Strafraum aus Leons Umklammerung lösen konnte, doch sein Schuss traf leider nur den Pfosten.

Der zweite vielversprechende von Leon W. für Höhenkirchen getretene Freistoß eine Minute vor der Pause wurde zunächst geblockt und beim Nachsetzen stand der angespielte Angreifer aus Sicht des Schiedsrichters im Abseits. Der Höhenkirchener Anhang hatte dies zwar anders gesehen, aber da der Stürmer den Ball beim versuchten Torabschluss sowieso neben das Gehäuse setzte, war dieser umstrittene Pfiff auch nicht ergebnisrelevant.


In der zweiten Halbzeit nahmen die Taufkirchener das Tempo zunächst aus dem Spiel, um dann in der letzten Viertelstunde gegen einen nun auch konditionell unterlegenen Gegner, der in der regulären Spielzeit der zweiten Hälfte zu keinem einzigen Torschuss kommen konnte, noch einmal mächtig aufzudrehen.

Die zunehmende Verzweiflung der SpVgg ob der Erfolglosigkeit ihrer Angriffsbemühungen in den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Hälfte entlud sich dann leider in dem einen oder anderen Frustfoul, wobei sich insbesondere die Nummer 11 der Roten unrühmlich in Szene setzte.

Dem vierten Treffer ging zwar ebenso ein grobes Foul an Stefan voraus, doch der Schiedsrichter ließ in dieser Situation umsichtig Vorteil gelten und eröffnete Skodi so die Chance zum 4:0, die er treffsicher nutzte. Damit war das Spiel endgültig entschieden und die Höhenkirchener ergaben sich in ihr Schicksal.

Auch das fünfte Tor ging - aus diesmal aber tatsächlich abseitsverdächtiger Position - auf Skodis Konto, der gleich nach Wiederanstoß nach der sehenswertesten Kombination der ganzen Partie seinen Sturmkollegen im Strafraumzentrum bediente und Stefan bedankte sich mit dem 6:0, nachdem er gleich drei Abwehrspieler genarrt hatte.

Den Schlusspunkt aus Taufkirchener Sicht setzte eine Minute vor dem Abpfiff unser linker Innenverteidiger, Daniel, der dem Höhenkirchener Torwart mit einem fulminanten Knaller aus 25 Metern unter die Latte keinerlei Abwehrchance gab.

0:4 Skodi (46.)
0:5 Skodi (50.)
0:6 Stefan (50.)
0:7 Daniel (59.)


Ehrentreffer zum 1:7 in der Nachspielzeit.
Der mit viel Applaus bedachte Ehrentreffer für die fairen Verlierer fiel mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit. Danach wurde die Partie unter dem Jubel der Taufkirchener Spieler und Anhänger abgepfiffen.



Vizemeister und Aufsteiger in die zweithöchste Spielklasse

Die Aufsteiger!
Trainer Heli, Skodi, Stefan, Markus, Dustin, Daniel, Philiph, Kubilay, Can,
Mert-Can, Ömer, Andi, Tiger, Sahin, Alessandro, Saki


Fazit

Nach sechs Jahren Kreisligenabstinenz kehren die D-Junioren des SV-DJK Taufkirchen wieder in die zweithöchste Spielklasse für U13 Mannschaften in Bayern zurück.

Der ambitionierte Plan, im ersten Jahr in der Kreisklasse mit dem 98er Jahrgang die Klasse zu halten, um dann im zweiten Jahr aufzusteigen, hat trotz der signifikanten Abgänge vor der Saison und des miserablen Saisonstarts doch noch wunderbar funktioniert!

Gratulation an die Spieler und die beiden Trainer, die immer an ihre Chance geglaubt haben und schlussendlich hoch verdient aufgestiegen sind.

Erst den Gegner, dann den Trainer nass gemacht ... .

P.S. Gratulation auch an die drei der fünf 98er Stammspieler, die uns vor der Saison 2010/2011 in Richtung U13 Bezirksoberliga und Kreisliga München verlassen haben und dort mit ihren neuen Teams ebenfalls die Vizemeisterschaft feiern durften.


Ende gut, alles gut!