Dabei stand die Partie unter einem denkbar schlechten Stern, denn vor dem Spiel meldeten sich sowohl der Stammtorhüter als auch der Goalgetter verletzungsbedingt ab und wohnten dem Geschehen nur als passive Zuschauer bei.
Dennoch übernahmen die Juniors sofort das Kommando und setzten die Gelb-Schwarzen aus Grafing gehörig unter Druck. Glänzende Chancen wurden herausgespielt, doch alle Angreifer scheiterten zunächst am couragiert herauslaufenden Grafinger Keeper. Stefan konnte dann den Bann in der 19. Minute endlich brechen, als er einen der wenigen Fehler des gegnerischen Schlussmann eiskalt ausnutzte. Neun Minuten später setzte sich Mert-Can clever durch, verlud erst den Goalie und behielt auch gegen einen heranstürmenden Verteidiger die Nerven und netzte zum beruhigenden 2:0 ein. Danach hatten die Taufkirchener die Partie komplett im Griff und fühlten sich offensichtlich schon wie die sicheren Sieger, denn in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit schenkten sie dem TSV völlig unbedrängt eine Ecke und der Gast bedankte sich mit der letzten Aktion der ersten dreißig Minuten mit einem Tor nach der Eckenhereingabe.
Wer befürchtet hatte, dass dieser Dämpfer dem Spiel eine Wendung zu Ungunsten des SV-DJK geben würde, der hatte tatsächlich zunächst noch eine Schrecksekunde eingangs der zweiten Halbzeit zu überstehen, als eine scharf geschlagene Flanke an Philiph, der das Taufkirchener Tor hüten musste, aber zum Glück auch an allen Garfinger Stürmern vorbei rauschte. Danach fanden die Juniors wieder den Vorwärtsgang und spielten sich förmlich in einen Kombinationsrausch.
In der 38. Minute konnte Tiger nur noch durch ein Foul im Sechzehner gebremst werden und Phliph verwandelte den verhängten Elfer todsicher zur 3:1 Führung. Acht Minuten später machte Stefan dann mit einem Lupfer zum 4:1 alles klar.
Das Traumtor der stets fairen Begegnung war aber Alessandro vorbehalten, der in der 54. Minute mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze dem tapferen Grafinger Keeper keine Chance ließ und so seine überragende Leistung krönte.
Fazit
Vorsprung durch Technik!
In einer wie immer kämpferisch tadellosen und zudem grandios kombinierenden Mannschaft wuchsen heute einige Spieler über sich hinaus. Stellvertretend für das gesamte Team seien Mert-Can, der seine Gegenspieler förmlich vernaschte, und Ale genannt, der das beste Spiel ablieferte, das der Autor jemals von ihm gesehen hat.
![]() |
| Für mindestens zwölf Stunden stehen die Juniors wieder alleine auf dem Aufstiegsplatz. |
